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Jahresrückblick – Teil 4

16.03.20 (4 | Allgemein)

Kurz vor dem Jahresende haben Blitzturniere meist Hochsaison. Für mehr ist im Weihnachtsstress wohl keine Zeit. Am 21. Dezember waren die Württembergischen Jugend-Blitz-Meisterschaften in Ostfildern mit Alexander Hande als Turnierleiter/Schiedsrichter. Leider befand sich unter den 127 Teilnehmern in den Altersklassen U18 bis U08 kein Spieler aus Altbach, der Termin war wohl nicht für jedermann passend. Ein tolles Turnier mit vielen knappen Entscheidungen und trotz des vorweihnachtlichen Termins mit einer sehr respektablen Teilnehmerzahl. Hoffen wir auf mehr Altbacher Beteiligung im Folgejahr, dann aber vermutlich wieder im Badischen.

Traditionell spielen dafür immer einige Altbacher Aktive beim Plochinger Silversterblitz mit. Der Termin am Freitagabend (27.12.) passte gut, niemand musste am nächsten Tag arbeiten. Nachdem es in den letzten Jahren immer ca. 25 Teilnehmer waren, wurde die Rundenzahl schon vorab auf 17 gedeckelt. Dieses Mal waren 26 Spieler am Start, davon drei aus Altbach. Michael Grof, Alexander Hande und Alfred Benz gaben ihr Bestes. Am Ende lag Alexander knapp vor Alfred, aber natürlich nicht in der Gesamtwertung. Michael hatte etwas Rückstand, seine mangelnde Spielpraxis zeigte sich hier deutlich.

Und auch das Staufer Open war noch in den Weihnachtsferien, wenn auch schon im Jahr 2020. Daran haben nach vielen Jahren wieder Sebastian Bitzenauer in der A-Gruppe und Alexander Hande in der B-Gruppe teilgenommen. Mit insgesamt 566 Teilnehmern ohne das eintägige Kinderturnier war es ein Rekord-Jahr für die Veranstaltung!
Bei Sebastian ging es gut los, er erreichte am ersten Tag zwei Remis gegen jeweils bessere Gegner. Alexander hatte eine sehr hohe Startposition im B-Turnier. Gepaart mit dem beschleunigten Paaren bedeutete das bereits in der ersten Runde ernstzunehmende Gegner. Da fing das Problem an, schlechte Tage werden sofort bestraft. Und scheinbar war Alexanders Konzentration an diesem Tag nicht ausreichend. Nach dem Gewinn von zwei Bauern in der Eröffnung schien alles planmäßig zu laufen, doch unter leichtem Druck stellte er im Gegenzug eine ganze Figur ein. Und damit war der Punkt auch gleich weg. In der zweiten Runde schätzte er in Zeitnot die Stellung kritischer ein als sie war und konnte den Angriff in der Folge nicht mehr abwehren. Am zweiten Tag ging es nicht viel besser weiter. Ein übersehener Angriffszug und schon hatte der Gegner ihn überwältigt. Nachmittags konnte der Gegner die Stellung sehr kompliziert halten und Alexander konnte die Gewinnvariante nicht unter den vielen Möglichkeiten herausfinden. Wieder eine Null und damit ein Katastrophenstart.
Derweil hatte Sebastian wieder zwei etwas stärkere Gegner zugelost bekommen. Dem Ersten konnte er leider nicht standhalten, beim Zweiten reichte es ausgehend von einem Opfer aus der Bedrängnis heraus über ein sehr präzise geführtes Endspiel sogar zu einem Sieg. An Tag drei konnte Sebastian wieder zwei stärkere Gegner im Zaum halten und erzielte erneut zwei halbe Punkte.
Inzwischen trat bei Alexander Besserung ein, er versuchte sein Spiel auf einen möglichst risikofreien Modus umzustellen, damit zumindest weitere Niederlagen vermieden werden sollten. Am Vormittag besiegte er noch einen der hinten verbliebenen Erwachsenen mit einem Figurengewinn und am Nachmittag war er dann endgültig in der Meute der Jugendspieler angekommen. Hier zahlte sich die neue Taktik aus, gleich nach der Eröffnung begann der Gegner mit wilden Zügen, welche Alexander zielsicher ausnutzen konnte.
Am vierten Tag ging es genauso weiter, seine Gegnerin spielte zu defensiv und ermöglichte ihm eine gute Figurenentfaltung. Der Gegner am Nachmittag spielte die Eröffnung nicht korrekt und eröffnete Alexander damit ungewohnte Gegenchancen. Beide Punkte waren leicht eingefahren.
Wenig Veränderung gab es bei Sebastian, zumindest was die Spielstärke der Gegner anging. Immer knapp unter 2100 war für ihn absolut interessant und scheinbar auch spielerisch selten ein Problem. Am Vormittag setzte es zwar mal wieder eine Niederlage, dafür konnte er den Gegner am Nachmittag besiegen. Am letzten Tag hatte auch er einen jüngeren Gegner vor sich, leider konnte er trotz der weißen Spielsteine keine weiteren Punkte sammeln.
Das gelang dafür Alexander nochmal. Sein Gegner hatte einen guten Angriff gestartet, diesen dann aber völlig überzogen, was ihn einen ganzen Turm kostete. Und so gut war der Angriff dann auch nicht, am Ende 5 Punkte aus 9 Spielen für Alexander. Sebastian landete nur bei 4 Punkten, aber bei durchweg stärkeren Gegner ist diese Leistung erheblich höher einzustufen.

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