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Amtsblattbericht KW 9

23.02.14 (4 | Allgemein)

A-Klasse: Nürtingen 5 – Altbach 2

An diesem vorletzten Spieltag, ging es gegen unsere direkten Verfolger. Und ausgerechnet heute waren wir nicht nur stark ersatzgeschwächt, sondern auch noch krankheitsbedingt nur zu siebt. Glücklicherweise hatten unsere Gegner mit ähnlichen Problemen zu kämpfen und wir konnten beide das gleiche Brett freilassen. Auch wenn der Gegner von Inge Bardili erst vier Minuten vor Ende der Karenzzeit erschien, zeichnete sich schnell ab, dass dies nicht unser Tag werden sollte.

Herbert Eberspächer verlor früh einen Bauern und musste sich, wie auch Rudolf Prießnitz, gegen das druckvolle Spiel seines Gegners erwehren. Clemens Kurz hatte bei seinem ersten Spiel in dieser Saison auch seine Probleme. Er konnte zwar früh sein Läuferpaar durchsetzen, musste dafür aber auf ein schlechteres Stellungsspiel eingehen. Auch bei Deniz Gazitepe lief ein gefährliches Spiel, bei welchem beide Seiten große Drohungen hatten.

Nur bei Erik Eitel, Inge Bardili und Peter Wolf sah es ausgeglichen aus, Erik konnte sogar früh einen Bauern gewinnen. Doch wie es sich abgezeichnet hatte, konnte Herbert nicht viel gegen seinen Gegner ausrichten und wurde ausgekontert. Deniz übersah leider einen Angriff in seinem komplizierten Spiel und verlor ebenso. Auch Erik, der lange Zeit seinen Mehrbauern halten konnte, tauschte im Endspiel falsch ab, wodurch sein Gegner die Oberhand gewann.

Nun stand es schon 3:0, wir durften also nur noch einen halben Punkt abgeben, um zumindest einen Mannschaftspunkt zu erreichen. Wie gewohnt war auf Inge Verlass. Im Endspiel nahm sie Ihren Gegner auseinander, so dass wir wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer hatten. Clemens quälte sich lange, gab seinem Gegner mehr Chancen als nötig, konnte aber zum Schluss wieder seine alte Form finden und gewann dann auch souverän sein Endspiel.

Nun spielten nur noch Rudolf und Peter. Während Peter erst wie gewohnt leicht schlechter Stand, nur um im Endspiel wieder aufzutrumpfen wodurch er auf Remis stand, sah Rudolfs Stellung haarig aus. Er konnte zwar einen Bauern gewinnen, musste dafür aber seine Stellung verschlechtern. Trotzdem konnte er durch gutes Spiel zwei seiner Bauern in Freibauern verwandeln und den Druck auf seinen Gegner erhöhen. Doch dieser kämpfte bis zum Schluss, um den wichtigen Punkt für uns zu verhindern. Leider schaffte er es und holte ein Remis heraus.

Also hing alles an Peter. Dieser hatte zwar ein Remisangebot seines Gegners, musste dieses aber ablehnen, um das Unentschieden der Mannschaft zu retten. Doch um die sichere Remisstellung in einen Sieg zu verwandeln, musste er alles riskieren. Und auch wenn sein Gegner noch fast auf Zeit verlor, reagierte er gekonnt gegen die Verzweiflungsattacke und sorgte somit schlussendlich für einen 4,5 -2,5 Sieg für Nürtingen. Absteigen ist vermutlich nicht mehr möglich, aber um nicht als letzter „Nichtabsteiger“ zu enden, müssen wir in der letzten Runde noch einmal alles geben.

 

Bezirksliga: Nabern 1 – Altbach 1

Im Spiel der ersten Mannschaft gegen Nabern waren wir nominell deutlich unterlegen. Doch der Mannschaftskampf entwickelte sich sehr spannend, es gab auf beiden Seiten kaum Vorteile. Erst nach 3 Stunden kam das erste Ergebnis, Karl Zettel hatte seine gewohnt riskant angelegte Eröffnung in einen schönen Sieg verwandelt. Bernd-Jürgen Frey fühlte sich offensichtlich und zurecht sehr unwohl in seiner Stellung und nahm das Remisangebot seines Gegners wenig später dankend an. Gut für die Mannschaft, er hätte sonst höchstwahrscheinlich verloren. Auch Alfred Benz vereinbarte ein Unentschieden, sein Gegner sah sich genötigt ein Dauerschach zu geben. Wieder einmal sehr unglücklich endete die Partie von Alexander Hande. Nachdem er gegen seinen stärken Gegner 32 Züge lang sehr gut mitgespielt hatte, unterlief ihm in Zeitnot ein grober Denkfehler und er verlor. Reinhard Jilg erreichte eine sichere Punkteteilung, bevor der Gegner von Manuel Fischer nicht mehr alle Drohungen verteidigen konnte und verdient verlor. Bei zwei noch laufenden Partien fehlte nun nur noch ein halber Punkt zum Unentschieden bzw. ein ganzer zum Sieg. Darum bot Goran’s Gegner nun Remis an, denn mit weniger Bauern konnte dieser nach überstandener Zeitnot nur noch auf einen Fehler von Goran hoffen.

Aufgrund der aktuellen Tabellensituation entschied sich Mannschaftsführer Alexander Hande diesen sicheren Mannschaftspunkt mitzunehmen, da er im Abstiegskampf entscheidend sein kann. Und vor allem stand Dietmar Boldt zwar etwas schlechter, aber noch nicht wirklich bedenklich und konnte den zweiten Mannschaftspunkt noch eintüten. Doch Nabern versuchte alles und knetete das Letzte aus der Stellung heraus, bis Dietmar irgendwo ein Loch aufmachen musste. Leider lieb es beim 4:4, in der Summe etwas unglücklich, aber trotzdem unerwartet. Im nächsten Heimspiel gegen Wernau muss ein Sieg her, um den Klassenerhalt zu sichern. Ansonsten kann es noch sehr eng werden, denn das anschließende Restprogramm ist schwer.

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